Fuentes de Cesna: Geschichte, Quellen und Burgruinen

In Fuentes de Cesna liegt mit Villavieja ein archäologischer Fundplatz im Gemeindegebiet von Algarinejo (Granada).

Kultur

Villavieja ist als Bien de Interés Cultural (BIC) in der Kategorie archäologische Zone geschützt. Der Fundplatz gilt als Referenzstätte für Zeugnisse der Kupferzeit in der europäischen Vorgeschichte. Auf dem prähistorischen Areal befinden sich drei Mauern. Sie sind bis zu drei Meter hoch.

Die geschützte archäologische Zone verbindet den Fundplatz mit einem klar benannten Abschnitt der europäischen Vorgeschichte. Auf dem Areal stehen die drei Mauern als erhaltene bauliche Elemente mit einer Höhe von bis zu drei Metern.

Landschaft

Der Parque Cultural Cesna liegt einen Kilometer vom heutigen Ortskern von Fuentes de Cesna entfernt. Der Park umfasst verschiedene Elemente von natürlichem, historischem und ethnologischem Interesse. Durch die ehemalige Siedlung führen landschaftlich interessante Routen. Diese Routen sind zugleich historisch-archäologisch und ethnologisch interessant. Die frühere Siedlung wurde als Parque Cultural Cesna aufgewertet.

Der Park bündelt damit mehrere Ebenen desselben Ortes: Natur, Geschichte und Ethnologie erscheinen entlang der ehemaligen Siedlung gemeinsam. Die Aufwertung zur kulturellen Parkanlage ordnet diesen Zusammenhang in der heutigen Ortslandschaft ein.

Fuentes Viejas ist um drei Quellen angelegt. Sie heißen Fuente de La Plaza, Fuente de Enmedio und Fuente del Caño. Fuentes Viejas liegt unterhalb eines langen Felsabbruchs. Dieser wirkt troglodytenartig. Der Ort blickt auf den Stausee von Iznájar. In Fuentes Viejas sind die Überreste von Häusern erhalten. Nach den Einstürzen von 1942 und 1963 wurden diese Häuser allmählich aufgegeben.

Die drei Quellen prägen die benannte Struktur von Fuentes Viejas: Fuente de La Plaza, Fuente de Enmedio und Fuente del Caño gehören zu den überlieferten Punkten des Ortsteils. Unterhalb des Felsabbruchs gehören auch die erhaltenen Hausüberreste zur Geschichte dieses Ortes.

Geschichte

Die Straße GR-5400 verbindet Fuentes de Cesna mit Zagra. Von dieser Straße aus ist das Castillo de Cesna zu Fuß erreichbar. Dorthin führt ein etwa zwei Kilometer langer Weg. Der Weg verläuft durch Olivenhaine. Er führt zu den Burgruinen hinab.

Die Wegführung stellt den räumlichen Zusammenhang zwischen der Verbindungsstraße, dem Abstieg durch die Olivenhaine und der ehemaligen Befestigungsanlage her.

Das Castillo de Cesna war ein Verteidigungsbollwerk an der nasridischen Grenze. Von der Anlage sind die Überreste von drei Türmen erhalten. Auch Teile der Mauer sind erhalten. Die Überreste des Castillo de Cesna sind seit Juni 1985 als Bien de Interés Cultural geschützt.

Rundgang und Feste

Villavieja verfügt über einen geführten Rundgang. Zum Rundgang gehören ein Weg und Informationstafeln. Der Rundgang ist für alle Besuchergruppen zugänglich. Er steht ganzjährig offen. Die Anreise mit dem Auto ist möglich.

Der Rundgang verbindet den Weg durch das Areal mit den Informationstafeln und ist dadurch als ganzjährig offenes Angebot des Fundplatzes beschrieben.

Bei der Fiesta del Emigrante findet die nächtliche Festveranstaltung auf der Plaza de San Juan in Fuentes de Cesna statt. Auf der Plaza gibt es außerdem musikalische Darbietungen. In Fuentes de Cesna wird zu Ehren des Schutzpatrons San Jerónimo ein Fest gefeiert. Zu diesem Fest gehört eine Eucharistiefeier.

Damit sind sowohl die Fiesta del Emigrante mit ihrer nächtlichen Veranstaltung und den musikalischen Darbietungen als auch das Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Jerónimo mit Eucharistiefeier im Ortsleben von Fuentes de Cesna verankert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Algarinejo.

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