El Pilar: Mandelhaine, Bergbaugeschichte und ländliche Wege
Unterkünfte in El Pilar
Zwischen Mandelhainen und Erzspuren
El Pilar ist ländlich und ruhig. Der Ort liegt direkt an der Grenze zwischen den beiden nächstgelegenen Orten Sorbas und Lubrín. Im Gebiet um El Pilar verlaufen kurvenreiche Landstraßen mit nahezu keinem Verkehr. Diese klar erkennbare Ortslage wird von Wegen, landwirtschaftlich geprägten Flächen und Spuren des früheren Bergbaus bestimmt.
Das Valle de El Pilar als abwechslungsreiche Route
Die Route durch das Valle de El Pilar führt durch blühende Mandelhaine und umfasst den Besuch einer Eisenerzmine. Traditionelle Architektur und Ethnografie sind ebenfalls Teil der Route. Steinerne Dreschplätze (auf Spanisch „Eras“) und besondere landwirtschaftliche Höfe liegen entlang der Route. Wer El Pilar nicht nur über einen einzelnen Aussichtspunkt, sondern über mehrere konkrete Spuren seiner Landschaft und Geschichte kennenlernen möchte, findet hier unterschiedliche Themen innerhalb derselben Wegführung.
Mandelanbau und Spaziergänge
Oliven und Mandeln sind im Umfeld von El Pilar wichtige Anbaukulturen. Im Februar tragen die Mandelbäume im Umfeld von El Pilar cremeweiße und rosafarbene Blüten. Von El Pilar aus können Spaziergänge durch die Mandelhaine unter Leitung eines lokalen Experten unternommen werden. So stehen neben der Wegstrecke auch die landwirtschaftlich geprägten Flächen des Ortsumfelds im Mittelpunkt.
Die klassifizierte Viehtriebstrecke V.P. 2
Die klassifizierte Viehtriebstrecke V.P. 2 beginnt an der Grenze zwischen Sorbas und Lubrín. Die V.P. 2 folgt etwa 300 Meter der Straße von Uleila nach Lubrín und erreicht anschließend die Nähe von El Pilar. Anschließend verläuft die V.P. 2 nach Norden teils durch landwirtschaftlich genutzte Parzellen und teils entlang eines Weges.
Eras und Überreste des Erztransports
Steinerne Dreschplätze, auf Spanisch „Eras“ genannt, im Umfeld von El Pilar zeugen von der früheren Getreidewirtschaft. Einige Eras im Umfeld von El Pilar tragen die eingemeißelten Jahreszahlen 1862, 1899 und 1909. Nördlich von El Pilar stehen zwei steinerne Erzverladetrichter. Die beiden Erzverladetrichter sind die Überreste von Anlagen, durch die Eisenerz in wartende Wagen und Anhänger verladen wurde.
Der Berg Atalaya erhebt sich über El Pilar; an seinen Hängen lagen Eisenerzminen. Die Kirche von El Pilar beherbergt ein Bild der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. In der Nähe von El Pilar können die Höhlenmalereien von La Mela besichtigt werden; die Höhlenmalereien sind durch einen hohen Metallzaun geschützt. Die Höhlenmalereien von La Mela gelten als zwischen dem Neolithikum und der Kupferzeit entstanden, also vor etwa 6000 bis 3000 Jahren.
Im Haushalt der Gemeinde Sorbas 2026 ist für die Feste der Barriada El Pilar ein Betrag von 400,00 € vorgesehen.
Weitere Orte
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